Hauptmenü
Optionen
Startseite >  Aktivitäten > noch MEHR > Ralf und die Ausbildung zum Trainer-C

Ralf und die Ausbildung zum Trainer-C

oder "Neun Tage Judo - rund um die Uhr"


Als Wolfgang mich mit Hilfe einer Currywurst zur Trainer-Ausbildung köderte, wusste ich noch nicht, was auf mich zu kam. Zunächst war die erste Hürde, nämlich die Grungdausbildung, zu nehmen.
Diese fand an zwei Wochenenden im Leistungsstützpunkt Duisburg statt.. An einem folgenden Feiertag besuchte ich einen Kampfrichterlehrgang und letztendlich an zwei weiteren Tagen den notwendigen Erste-Hilfe-Lehrgang. Die Voraussetzungen waren nun gegeben, die Kompaktausbildung zum Trainer C Breitensport Judo antreten zu können. Neun Tage (17.-25.Oktober) waren hierfür in der Sportschule Hennef vorgesehen.


 

Die Unterkunft war super [ ;-(  ]. Die Verpflegung war, wie von Wolfgang gesagt super, in Echt! Die Mitschüler waren im Großen und Ganzen in Ordnung und die Meisten viel jünger.
Nach dem Beziehen der Zimmer trafen wir uns im Unterrichtsraum, um den Ablauf der Ausbildung erklärt zu bekommen. Der Tagesablauf war 8 Uhr Frühstück, bis zum Mittag 12 Uhr lernen (entweder erst auf der Matte und dann im Unterrichtsraum oder anders herum). Nach einer Stunde Pause ging es wieder weiter mit lernen. Abendessen gab es um 18 Uhr und danach noch mal bis 21.30 Uhr auf die Matte. Anschließend traf man sich zum Austauschen


   In der ersten Hälfte der Woche waren wir öfters auf der Matte und haben diverse Themen durch trainiert, die sehr Anstrengen waren z. B.: Rondori,  Zirkeltraining usw. Zwischendurch durften wir unsere Lehrproben, die unterschiedliche Aufgaben aus den praktischen Trainingsstunden, wie z.B. Aufwärmen mit bestimmen Elementen oder Erklärungen einer Technik und so weiter beinhaltet,  in zweier Gruppen ablegen. Die Lehrprobe haben wir alle bestanden. In der zweiten Hälfte, da schon die Kräfte schwanden, wurden auch die praktischen Übungen leichter z.B. Video-Analyse, biomechanische Grundprinzipien, Knotenpunkte der Techniken erkennen usw.  Allerdings nutzen wir abends, so dass wir selten vor 22.30 Uhr fertig waren, die Matte, um uns auf unsere praktische Prüfung vorzubereiten. Aber der Austausch über das Gelernte fand trotzdem statt. Diese Austauschabende waren sehr wichtig.
.

Beim theoretischen Unterricht wurde es in der zweiten Hälfte der Woche schwer zu folgen, die Konzentration ließ nach, obwohl die Themen recht interessant waren z.B. Aspekte der sportlichen Leistung, Erstellung von Jahres-, Monats- und Stundentrainingsplänen, Organisation von Fahrten, Feiern usw., Recht- und Versicherungsfragen, und vieles mehr. Was nicht heißen soll, das die erste Hälfte mit ihren Themen wie z.B. Entwicklungsphasen, aktiver/passiver Bewegungsapparat, Lehrerverhalten und -stile, Methodik und Didaktik und noch weiteres, langweiliger waren.
Für die theoretische Prüfung haben wir dann in der Mittagspause gelernt .


Am Tag der Prüfungen waren alle sehr angespannt.


Erst durften wir in Dreiergruppen die theoretische Prüfung ablegen. Wir sollten unter anderem erklären und Beispiele bilden: Was ist ein Handlungskomplex, die Methodischen Prinzipien, Unterschiede des induktiven und deduktiven Trainings, das Goldene Trainingsalter bei Kindern/Jugendlichen und einiges mehr. Nach der Bekanntgabe, dass wir alle diese Prüfung bestanden haben, war nun die praktische Prüfung dran. Die Bestand aus turnerischen Elementen, Uchi-Komi, diverse Würfe und Boden Techniken, wie Hebel, Würge- und Haltegriffe aus der Bewegung. Auch diese Prüfung bestanden wir alle. Somit sind wir alle jetzt Trainer mit der Lizenz C Breitensport Judo anerkannt vom Deutschen Olympischen Sportbund.

Mein bestreben ist es nun regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen und ich denke darüber nach, evtl. auch die Lizenzausbildung zum Trainer-B über den Deutschen Judo-Bund zu machen.
Ich habe viel hinzugelernt, nicht nur über das Training und Judo!!Hoffentlich kann ich viel von dem Mitgebrachten einbringen. 

Ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle bei meiner Familie bedanken, die mir für diese Ausbildung frei gegeben hat und bei Wolfgang, dass er mich hier hingeführt hat ; selbstverständlich auch bei meinen Mitjudoka mit denen ich trainieren durfte und die meine Vorbereitung unterstützt haben..
DANKE!

Made by Ralf Höser